Diorama 08
OHNE TITEL
Wer hat’s gemacht?
ohne Angabe
Mit wem wurde sich beschäftigt?
Pawel Iwan Glinajew
Schule
Hans Ehrenberg Schule
Workshop
„Ein Blick in die Vergangenheit“ – Diorama der Erinnerung
Was du siehst
Tagebucheintrag
Fiktiver Tagebucheintrag aus seiner Sicht über einen Tag voller Arbeit.
„Liebes Tagebuch,
heute musste ich wieder arbeiten. Es war echt nicht schön! Ich habe mir bei schwerer Arbeit in der Stadt die Finger eingeklemmt. Das tat sehr weh. Ich hoffe ich bekomme einfachere Arbeit und komme nicht ins Lazarett. Dort soll es angeblich echt blöd sein, da man sich dort viele Krankheiten einfängt.
Ich habe gehört, dass der Krieg echt schlimm sein soll. Ich hoffe, dass ich die Zwangsarbeit hier überlebe.
Momentan komme ich kaum zu Kräften, weil das Essen eine Katastrophe ist. Es ist ungenießbar und besteht nur aus Wasser. Auch das Brot ist nicht sehr lecker, aber es macht satt.
Naja, mal schauen wie es wird.
Liebe Grüße und bis Morgen
Pawel“
Brief
Fiktiver Brief von Pawel an seine Mutter. Da der name von ihr uns nicht bekannt ist, haben wir sie „Bianka“ genannt, um einen namen in den Briefkopf schreiben zu können.
„Hallo Bianka,
Ich hoffe das wird nicht das letzte sein was du von mir hörst. Ich wurde von den Deutschen gefangengenommen. Ich weiß nicht was sie noch vorhaben aber im Moment arbeite ich im Steinbruch.
Doch ich weiß noch nicht wie lange ich das noch aushalte. Ich weiß nur das alles hier darauf ausgelegt ist uns zu vernichten und auszunutzen.
Die Nahrung ist sehr knapp und ich bin fast am Verhungern.
Ich höre gerade auch wieder Luftalarm aber normalerweise passiert ni…“
Erkennungsmarke
Die obere Hälfte der Erkennungsmarke zeigt Pawel’s Namen größer, um nur ihn in den Vordergrund zu rücken.
Die untere Hälfte der Marke ist absichtlich verkleinert dargestellt. Sie zeigt Pawel’s Identifikationsnummer.
Kreuzförmiger Grabstein
Grabstein zur Ehre von Pawel.
Zaun
Zaun, der das schlimme Leben im Stalag 326 (VI K) Senne symbolisieren soll.
Steckbrief
Steckbrief über Pawel.



