Diorama 05
OHNE TITEL
Wer hat’s gemacht?
Matilda & Mila
Mit wem wurde sich beschäftigt?
Nikolaj Monaschko
Schule
Hans Ehrenberg Schule
Workshop
„Ein Blick in die Vergangenheit“ – Diorama der Erinnerung
Was du siehst
Tagebucheintrag
Ein Tagebucheintrag auf russisch von Nikolaj Monaschko von einem typischen Tag im Stalag, wo er zwei Wochen verbrachte. Allein zwei Wochen waren ein sehr traumatisches Erlebnis.
Deutsche Übersetzung:
„Liebes Tagebuch!
Heute war wieder ein anstrengender Tag. Außerdem hätte man mir beinahe mein Tagebuch gestohlen – dabei ist es doch alles, was ich habe.
Ich weiß nicht, wie ich ohne es auskommen sollte.
Jeden Tag habe ich Angst vor nächsten Tag
Heute Morgen gab es nicht einmal Licht. Gleich nach dem Aufstehen mussten wir mit der Arbeit beginnen. Zum Glück hatten die Aufseher Mitleid mit mir und gaben mir eine leichtere Aufgabe.
Zum Mittagessen gab es Suppe, die allerdings nur aus Wasser und Kartoffelschalen bestand. Sie sah nicht besonders appetitlich aus, aber immerhin war es besser als nichts.
Danach mussten wir weiterarbeiten. Am Ende des Tages wurden wir in die Baracken zurückgeschickt, und wir legten uns schlafen. Zunächst konnte ich wegen der Kälte nicht einschlafen, doch mit der Zeit übermannte mich die Müdigkeit, und schließlich schlief ich ein.
Mit Respekt
Nikolaj“
Flagge der Sowjetunion
Die Flagge der Sowjetunion, Nikolaj’s Heimat. Er stammt aus Odessa, was eine Stadt in der heutigen Ukraine ist. Diese Flagge hängt aus Respekt für sowjetische Kriegsgefangene.
Zitat von Nikolaj Monaschko
Ein wichtiger Zitat von Nikolaj M., der daran erinnert, dass wir in Frieden und Freundschaft leben sollten und dass ein solches Ereignis sich nicht wiederholt.
Zugschienen
Zugschienen, die die anstrengende Fahrt der Kriegsgefangenen symbolisiert mit wenig Essen und grauenhaften Hygienemaßnahmen als auch viele Menschen auf engem Raum.
Stein
Der Stein, der als Denkmal der Zwangsarbeiter Bethels dient; man findet ihn in der Nähe des Hauptarchiv Bethels. Ein besonderes Denkmal, jedoch etwas versteckt gelegen.
Bäume
Eine Reihe Bäume in Ehren der Bäume, die Nikolaj pflanzte in der Nähe des Stalags zu Ehren der Kriegsgefangenen; ein weiteres wichtiges Denkmal.
Bus
Ein Bus als Symbol für Nikolaj, der Jahre nach dem Kriegsende als Busfahrer für Fahrten von Deutschland in die Ukraine fuhr. Auf einer dieser Fahrten lernte er Helga Kohne kennen und gab ihr ein spontanes Interview.
Kartoffelfeld
Ein Feld mit Kartoffeln und einem Kartoffelsack, das Nikolaj’s Zwangsarbeit beim Hövelhof darstellt. Zwangsarbeiter bekamen wenig Essen und wurden nicht bezahlt. Trotzdem war dies besser als im Stalag.
Tisch mit Suppe
Tisch mit einem Topf voller Suppe – dies war einer der einzigen Mahlzeiten die es im Stalag gab: Wasser Brühe mit Kartoffelschalen.
Bauernhof
Ein Bauernhof mit dem Symbol von Bethel: Hier arbeitete Nikolaj als Zwangsarbeiter, die meiste Zeit wurde gearbeitet und wenn man gut arbeitete wurde einem gesagt, dass man so weiterarbeiten soll, sonst würde man zurück ins Stalag geschickt.



