Teilnehmer:innen des Graffiti Workshops bei den Vorbereitungen.
Foto: Oliver Nickel, 2026.
Graffiti gegen
das Vergessen
Am 21. Juni 2025 fand im Rahmen der Jubiläumsparty des Jugendparlaments im Bürgerpark am Rathaus der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock ein Graffiti-Workshop des MemoryMaker-Projekts statt. Kooperationspartner war die Partnerschaft für Demokratie Schloß Holte-Stukenbrock.
Verbindung von Kreativität und Erinnerungsarbeit
Unter Anleitung der Graffiti-Künstler Christoph Cornelius und Juri Lobunko setzten sich Jugendliche auf kreative Weise mit der Geschichte und den Schicksalen minderjähriger Kriegsgefangener des Stalag 326 auseinander.
Nach ersten Versuchen mit Spraydosen und Farben wurden gemeinsam Ideen gesammelt, Skizzen angefertigt und lebhaft über mögliche Motive diskutiert. Wie lassen sich Gedanken und Gefühle zu Krieg, Verfolgung und Erinnerung künstlerisch ausdrücken? Welche Symbole stehen für Frieden und gegen das Vergessen?
Die Jugendlichen entwickelten ihre eigenen Antworten: Eine weiße Taube als Symbol des Friedens, ein Stoppschild als deutliches Zeichen gegen den Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt des sechs Meter langen, gemeinsam gestalteten Graffiti-Banners stand der Schriftzug „MemoryMaker“.
Der Workshop zeigte, wie sich historische Erinnerungsarbeit mit Kreativität und eigenen Ideen verbinden lässt. Mit Spraydosen, Farben und viel Engagement setzten die Jugendlichen ein sichtbares Zeichen für Frieden, gegen das Vergessen und für eine lebendige Erinnerungskultur.
Hi, ich bi Yuna!

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Herzlichen Dank
Der Graffiti Workshop wurde unterstützt von der Partnerschaft für Demokratie (PFD).































