Monotypie 12
OHNE TITEL
Wer hat’s gemacht?
Luisa Dilmi
Mit wem wurde sich beschäftigt?
Sowjetische Kriegsgefangene im Stalag 326 (VI K) allgemein
Schule
Städtisches Gymnasium Delbrück
Workshop
Kunstworkshop „Monotypie“ im Rahmen der Tagung „Wie wollen wir erinnern?“
Was du siehst
Werk Nr. 1
Im ersten Werk sind zwei Engelsköpfe dargestellt, die einander zugewandt sind. Das Bild ist durchzogen von grünen Partien. Mit diesen grünen Stellen wollte ich gezielt auf eine mit Moos überwachsene Statue anspielen. Mich hat die Vorstellung beschäftigt, wie sich Natur langsam über steinerne Formen legt und sie verändert, ohne sie vollständig zu begraben, so wie auch Erinnerungen im Laufe der Zeit überwachsen, überlagert und neu gerahmt werden wie es auch in diesem Projekt das Ziel ist, ohne dass ihr eigentliche Bedeutung ganz verschwindet. Diese Vorstellung habe ich dann anschließend in ein Kunstwerk verwandelt.
Zusammengehörige Werke
Luisa Dilmi
Mein Name ist Luisa, ich bin 17 Jahre alt und gehe auf das städtische Gymnasium Delbrück (Q1). Im Rahmen des Memory-Maker-Days habe ich drei Kunstwerke angefertigt: Monotypie 2, Monotypie 8 und Monotypie 12.
In allen drei Arbeiten habe ich als Motiv die Engel gewählt, die ich beim Besuch des Ehrenfriedhofs sowjetischer Kriegstoter habe fotografieren können.
Für mich sind sie keine religiösen Figuren im engeren Sinn, vielmehr begreife ich sie als Symbole für die Gleichzeitigkeit von Vergänglichkeit und Hoffnung.


